Wissenswertes

Lieferung

Liefertermin |  Der Liefertermin wird bekannt gegeben, sobald der Anhänger zu 100% verkauft ist und der Landwirt seinen Termin beim Metzger gemacht hat. Je nach Anhänger dauert es zwischen 4-8 Wochen von eurer Bestellung bis zur Übergabe in der Stadt. 


Übergabe |  Die Übergabe findet bei einem Café oder einem Laden statt. Wir nennen die Besitzer dieser Örtlichkeiten auch “Stadt-Land-Paten”, denn sie stellen ihre Locations zur Verfügung, ohne dafür Geld zu verlangen. Danke!

Den Übergabeort seht ihr beim Einkaufen. Übergeben wird immer samstags zwischen 11 und 13 Uhr. 

Bei der Wahl dieses Liefertyps entstehen keine Zusatzkosten.


Gefrierstation |  Natürlich kann es vorkommen, dass ihr just an diesem Tag nicht könnt. Kein Problem! Jedes Netzwerk hat eine oder mehrere Gefrierstationen (Kühltruhen) in der Stadt, bei denen ihr völlig flexibel euer Fleisch in den Tagen nach dem Liefertermin abholen könnt.

Zusatzkosten: 5€
Diese Zusatzkosten zahlt ihr bei der Abholung des Pakets.

S, M und L

Gefrierfach | Die meisten Haushalte haben einen Kühlschrank mit einem kleinen Gefrierfach. Wenn es leer ist, passen in ein solches Gefrierfach rund 5 kg Fleisch. Meistens ist aber schon etwas drin. Daher gibt es bei uns das Paket S mit 3,25 kg 🙂


Gefrierschublade |  In einer Schublade eines Gefrierschrankes haben rund 8 kg Platz. Wer diese mit Weidefleisch ausstatten möchte, dem empfehlen wir das Paket M mit 6,5 kg.


Gefriertruhe |  Für Haushalte mit einer Gefriertruhe ist genug Platz für das Paket L mit 10kg. 

Inhalt

Menge pro Päckchen | Alle Tiere werden direkt nach dem Zerlegen in 200-800 g schwere Päckchen vakuumiert verpackt. So kann man das Fleisch am besten über mehrere Monate im Gefrierfach aufbewahren und nach Belieben auftauen.

Anzahl der Päckchen | Bei den Produkten im Shop findet ihr immer eine Gewichtsangabe. Hiermit könnt ihr ausrechnen, wie viele Päckchen es schlussendlich sein werden. Nehmen wir beispielsweise ein Paket M mit 6,5 kg Fleisch: Dies entspricht bei einem durchschnittlichen Päckchengewicht von 400 g also rund 16 Päckchen.

Welche Teile |  Die Tiere werden entsprechend der Anzahl an Bestellungen aufgeteilt. So sind alle Fleischpaket immer eine Mischung aus den jeweiligen Fleischteilen wie sie bei den Tieren sind.

Haltbarkeit

Kommt drauf an | Die Haltbarkeit von Fleisch hängt von der Lagertemperatur und von der Fleischart ab. Begrenzender Faktor ist der Fettgehalt des Fleisches bzw. der einsetzende Fettverderb – man spricht auch vom “Ranzigwerden”. Bakterien, Hefen oder Schimmelpilze fallen bei Tiefkühltemperaturen in einen “Kälteschlaf”, vermehren sich also nicht. Allerdings überleben die meisten Mikroorganismen, werden beim Auftauen wieder aktiv und können sich vermehren. Deswegen sollte Fleisch langsam im Kühlschrank aufgetaut und die Auftauflüssigkeit weggeschüttet werden.

Lagerdauer in der Gefriere (-18 °C)

  • Rindfleisch, 10-12 Monate
  • Kalbfleisch, 9-12 Monate
  • Lamm- und Schweinefleisch (mager), 6-8 Monate
  • Schweinefleisch (fett), 4 Monate
  • Hackfleisch (mager), 1-3 Monate
  • Hackfleisch (fett), 1 Monat
  • Hähnchen, 8-10 Monate

Quelle: Verbraucherzentrale Deutschland

Bio

Bio Siegel | Es gibt viele Bio-Siegel und alle haben verschiedene Ansprüche an die Landwirte. Auch wenn der Siegel-Dschungel mittlerweile nur noch wenig Übersichtlichkeit bietet und immer wieder Ungereimtheiten auftauchen, finden wir Bio-Siegel eine sinnvolle Errungenschaft, um Konsumenten auf eine einfache Art und Weise bei der Kaufentscheidung zu helfen.

Sie sind allerdings nicht das Non-plus-ultra und tun sich insbesondere bei dem Thema “Regionalität” und bei “kleinen Landwirten” sehr schwer. Diese beiden Bereiche stehen im Fokus von Cowfunding und daher rückt das Bio-Siegel bei uns mehr in den Hintergrund.

Transparenz | Auf unserer Webseite, über Facebook und mittels unserer Blogs möchten wir einen Schritt weiter gehen, als die Bio-Siegel. Wir möchten Transparenz schaffen und der Entfremdung von Stadt und Land entgegenwirken. Durch die vielen Geschichten sollt ihr euch eure eigene Meinung bilden können – ohne dabei einem Siegel glauben schenken zu müssen.

Aus diesen Gründen zeichnen wir auf unserer Webseite nicht aus, ob ein Landwirt bio-zertifiziert ist oder nicht – obwohl es einige sind.

Überzeugt euch selbst von der Tierhaltung, besucht die Landwirte und stellt eure Fragen! Nur im Dialog können wir verstehen, was hinter unserem Essen steckt.

Preis

Ehrlicher Preis |  Bei Cowfunding wird der Preis von den Landwirten selbst bestimmt. Wenn ihr diesen zu hoch oder zu niedrig findet, schreibt ihm einfach …

Qualität

Qualität durch Feedback | Eure Ansprüche sind unsere Messlatte. In der Vergangenheit haben wir tolles Feedback von euch erhalten und viele Dinge angepasst; angefangen bei den Verpackungsgrößen (zu groß) über die Darstellung der Produkte auf der Webseite bis hin zu der Kommunikation (geht auf Facebook).

Produktionsseite | Wir freuen uns auch über Feedback zum Fleisch, der Verarbeitung, dem Konzept, usw. Je mehr Feedback desto besser! So können wir weitere mit Landwirt und Metzger eure Wünsche umsetzen 🙂

Was ist drin?

Rind

1. Suppenfleisch | Das Suppenfleisch wird aus der Brust, Schulter und der sogenannten Querrippe des Rinds gewonnen. Das Fleisch ist fest, mit Fleischfett überzogenes und eignet sich sich sehr gut zum Kochen. Das Suppenfleisch findet eine hervorragende Verwendung für deftige und kräftige Eintöpfe.

2. Steaks | Das Fleisch für die Steaks wird aus der Fehl- und Hochrippe des Rinds gewonnen. Alles Fachbegriffe, ich weiß. Sagen wir einfach aus dem Rücken. Von feinen Fettäderchen durchzogen, bleibt das muskulöse Fleisch beim Braten oder Grillen sehr saftig. Aus diesem Teil wird auch das bekannte “Côte de Boeuf” gewonnen.

3. Hack | Das Hackfleisch wird aus der Dünnung der Rinder gewonnen. Dies sind im Grunde die Bauchmuskeln. Sie sind ähnlich fettreich wie Suppenfleisch und werden als Hack zu saftigen Frikadellen, herrlichen Hackbraten oder dreistöckigen Hamburgern.

4. Rouladen/ Braten | Rouladen- und Bratenfleisch wird aus der Hüfte und aus der Ober- und Unterschale (dem Popo 🙂 ) des Rinds verarbeitet. Das Fleisch hat eine lockere Faserstruktur, wodurch es auch beim Schmoren, Kochen, Pökeln oder Braten zart und saftig bleibt.

5. Filet | Das Filet liegt unter dem Zwischenrippenstück des Rinds. Da die innere Rückenmuskulatur weniger beansprucht wird, ist das Filetfleisch ganz besonders zart und feinfaserig.

Lamm

1. Hals & Nacken | Fleisch aus diesem Bereich ist mit feinem, weißem Fett durchzogen und deshalb angenehm saftig. Aus Hals & Nacken kann man ein köstliches Ragout, herzhaftes Gulasch und deftige Eintöpfe wie das berühmte „Irish Stew“ zaubern.

2. Rücken | Der Lammrücken wird in 2-3 cm dicke Koteletts zerteilt. Koteletts eignen sich ideal zum Anbraten und Grillen.

3. Schulter | Die Schulter wird oft für Roll- und Schmorbraten verwendet, aber auch zum Grillen auf Fleischspießen. Gulasch, Eintopf oder kräftige Gemüsesuppen können ebenfalls aus der Lammschulter zubereitet werden.

4. Rippchen | Rippchen haben einen hohen Fettanteil und sind ideal für Eintöpfe, Gulasch, Ragouts oder Suppen. Zerteilt schmecken sie auch wunderbar gebraten oder gegrillt.

5. Keule | Der Klassiker für Lammliebhaber. Sie eignet sich besonders gut zum Braten. Es empfiehlt sich, sie mit dem Knochen zuzubereiten: So hält sie besser zusammen und lässt sich leichter aufschneiden. Für Spieße und Fondue schneidet man das Fleisch in kleine Würfel.

6. Haxen | Die Lammhaxen werden aus dem unteren Teil der Keule geschnitten. Vorzüglich schmecken sie gebraten oder geschmort und sind als Portion für eine Person genau richtig.

Welt verbessern

Regional

Regionalität | In erster Linie geht es uns darum, den Konsumenten besser mit der regionalen Landwirtschaft zu verbinden. In unseren Supermärkten und Metzgereien gibt es immer noch viel zu viel Fleisch, das hunderte Kilometer zurückgelegt hat, um in den Kühlregalen oder Fleischtheken zu landen.

Die Städte müssen sich wieder mit ihrer Umgebung verbinden. Die Menschen sollen nicht nur wissen woher ihr Fleisch kommt, sondern auch die Bauernhöfe aus ihrer Region besuchen können – um sich selbst ein Bild davon zu machen, wo und wie die Tiere aufwachsen.

Kleinbäuerlich

Kleinbäuerliche Landwirte | In den letzten 50 Jahren hat Deutschland 90% seiner kleinbäuerlichen Betriebe verloren. Sie sind dem wirtschaftlichen Streben nach Effizienz zum Opfer gefallen. Große Betriebe können günstiger und in größeren Mengen produzieren – und Supermärkte kaufen lieber große Mengen von einem Betrieb statt von fünfzig kleinen Betrieben.

Darüber hinaus gibt es in Deutschland viele bergige Regionen, deren natürliche Landschaftsform eine Bewirtschaftung weniger kosteneffizient aussehen lässt.

In vielen Teilen Deutschlands ist die kleinbäuerliche Viehwirtschaft vor allem in diesen bergigen Regionen heimisch. Während man das flache Land für Acker- und Gemüsebau nutzt, wird an den Hängen das Vieh gehalten.

Unser Ziel ist es, insbesondere kleinbäuerlichen Betrieben (meist mit Nebenerwerbslandwirten) die notwendige Unterstützung zu geben, ihre Tiere besser direkt zu vermarkten.